Welche Fachkräfte vermittelt Bridge?+
Der Schwerpunkt liegt auf qualifizierten Köchen, Service- und Hotelfachkräften aus der Türkei. Im Erstgespräch prüfen wir, ob Ihre konkrete Position in unser Suchprofil passt.
Ist Bridge eine Zeitarbeitsfirma?+
Nein. Bridge Staff Solutions vermittelt Fachkräfte direkt an den Betrieb. Der Arbeitsvertrag entsteht zwischen Arbeitgeber und Fachkraft.
Wie werden Kandidaten ausgewählt?+
Wir prüfen unter anderem Qualifikation, Erfahrung, Sprachstand und Motivation. Zusätzlich führen wir persönliche Interviews und einen Reality Check durch, bevor ein Profil vorgestellt wird.
Wie viele Profile erhalte ich?+
Unser Anspruch ist Qualität statt Masse. Sie erhalten gezielt ein bis zwei Profile, die nach unserer Prüfung zu Ihrem Bedarf passen.
Wie läuft die Vergütung ab?+
Das Modell richtet sich nach Leistungsumfang und Position. Nach der Bedarfsanalyse erhalten Sie ein transparentes Angebot mit klar definierten Meilensteinen.
Kann ich einfach eine Fachkraft aus der Türkei „bestellen“?+
Nein. Sowohl der Betrieb als auch die Fachkraft müssen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem eine geeignete berufliche Qualifikation und Beschäftigungsbedingungen, die tariflichen oder regional üblichen Standards entsprechen. Wir prüfen im Erstgespräch, welcher Weg für Ihre konkrete Position infrage kommt.
Wie viel verdient die Fachkraft?+
Seit Januar 2026 gilt mindestens der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 € brutto pro Stunde. Zusätzlich prüft die Bundesagentur für Arbeit, ob die Vergütung tariflichen oder regional üblichen Bedingungen entspricht. Für Personen ab 45 Jahren gilt bei der erstmaligen Einreise zur Beschäftigung 2026 grundsätzlich eine höhere Gehaltsschwelle von 55.770 € brutto jährlich, sofern keine angemessene Altersvorsorge nachgewiesen wird.
Welche Kosten entstehen zusätzlich zum Honorar?+
Für das beschleunigte Fachkräfteverfahren fällt eine behördliche Gebühr von 411 € an, die der Arbeitgeber trägt. Die Gebühr für ein nationales Visum beträgt in der Regel 75 € und wird von der Fachkraft bezahlt. Hinzu können individuelle Kosten für Übersetzungen und Beglaubigungen kommen. Diese Beträge gehen nicht an Bridge.
Muss ich eine Unterkunft stellen?+
Ja. Das ist eine zusätzliche Voraussetzung von Bridge: Wir vermitteln nur an Betriebe, die ab dem ersten Tag Kost und Logis stellen oder eine geeignete Personalwohnung anbieten beziehungsweise vermieten können.
Wie lange dauert der gesamte Prozess?+
Planen Sie von der Beauftragung bis zum ersten Arbeitstag in der Regel etwa drei bis vier Monate ein. Das erste Online-Gespräch mit einer ausgewählten Fachkraft kann meist innerhalb von ein bis zwei Wochen stattfinden. Die behördliche Bearbeitung hängt anschließend vom Einzelfall und der Vollständigkeit aller Unterlagen ab. Bridge koordiniert die Schritte und bleibt bei Rückfragen oder Verzögerungen ansprechbar.
Was genau ist das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach §81a?+
Der Arbeitgeber stößt das Verfahren mit einer Vollmacht der künftigen Fachkraft bei der zuständigen Ausländerbehörde an. Diese koordiniert Anerkennung, Bundesagentur für Arbeit und Vorabzustimmung. Eine kompakte Erklärung der Voraussetzungen, Fristen und drei möglichen Wege finden Sie in unserem §81a-Ratgeber.
Wenn’s mal nicht klappt
Was passiert, wenn der Kandidat plötzlich abspringt oder kündigt?+
Kommt vor, ist menschlich. Wir suchen dann zeitnah einen Ersatz – dafür haben wir unseren Pool und Gökhans Netzwerk. Den konkreten Zeitrahmen und die Konditionen für die Ersatzsuche klären wir transparent im Erstgespräch.
Und wenn er oder sie mir nicht gefällt, obwohl fachlich alles passt?+
Auch das ist okay. Am Ende müssen Sie und Ihr Team mit der Person zusammenarbeiten, nicht wir. Sagen Sie uns kurz, woran es hakt, dann schlagen wir jemand anderen vor.
Was, wenn jemand bei Erfahrung oder Sprache falsche Angaben gemacht hat?+
Dann ist das für uns ein klarer Vertrauensbruch und die Person wird aus unserem Pool ausgeschlossen. Sie erhalten kostenlos einen Ersatz. Genau deshalb prüfen wir vorher so gründlich – ganz ausschließen lässt sich so ein Fall trotzdem nie, und dafür stehen wir dann ein.
Was, wenn es menschlich einfach nicht passt?+
Das ist kein Drama, sondern kann bei jeder Personalsuche vorkommen. Wir sprechen mit beiden Seiten, verstehen, woran es lag, und gehen mit diesem Wissen gezielter in die nächste Runde.
Zwei Online-Gespräche, zweimal kein Match – was jetzt?+
Dann gehen wir zurück ins Sourcing und legen nach. Zwei Fehlversuche sind kein Warnsignal, sondern Teil einer sorgfältigen Personalsuche. Für die nächste Runde schärfen wir das Profil anhand Ihres Feedbacks noch einmal nach.
Wie viele Kandidaten schlagen Sie mir insgesamt vor?+
Pro Anfrage in der Regel ein bis zwei gleichzeitig – das ist aber keine Obergrenze für das gesamte Verfahren. Wenn es nicht passt, geht die Suche weiter, ohne dass Sie jedes Mal neu anfragen müssen.
Was, wenn die Fachkraft schon in Deutschland ist und es dann nicht klappt?+
Das ist für alle Seiten der aufwendigste Fall. Genau deshalb investieren wir vorher so viel in Auswahl und Reality Check. Welche Ersatz- oder Erstattungsregelung für Ihren Auftrag gilt, klären wir transparent im Erstgespräch und halten sie im Angebot fest.
Wer trägt das Risiko, wenn es nicht klappt – ich, die Fachkraft oder Bridge?+
Ehrliche Antwort: Ein Stück weit alle drei. Wir wollen aber so viel davon wie möglich abfedern – durch gründliche Vorauswahl, den Reality Check und dadurch, dass wir auch nach der Ankunft ansprechbar bleiben.
Stand: Juli 2026. Die Angaben geben eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung. Gebühren, Gehaltsgrenzen und Verfahrenszeiten können sich ändern oder im Einzelfall abweichen.